Samstag, 2. April 2011

Wie kommt der Ökostrom in meine Steckdose

(1)
Damit Ökostrom aus der Steckdose kommt, muss nichts an den Steckdosen oder den Leitungen verändert werden, sondern man benötigt nur einen Vertrag bei einem Ökostromanbieter. Der kümmert sich i.d.R. auch darum, den Vertrag beim alten Stromvertragspartner zu kündigen und alles in die Wege zu leiten. Man merkt davon nichts. Es ist also kaum Aufwand: Ökostromanbieter auswählen, den Vertrag durchlesen und unterschreiben, fertig.
(2)
Egal ob Atomstrom oder Ökostrom: Strom kommt über die gleichen Leitungen und aus der normalen Steckdose. Dem Strom selbst ist auch nicht anzumerken, wie er erzeugt wurde. Man stellt sich das am besten als einen großen Stromsee vor, der in den Leitungen ist. Wenn ich als Ökostrom-Kunde Strom aus dem Stromsee entnehme (Strom verbrauche), dann speist mein Ökostrom-Handler diese Menge Ökostrom in den Stromsee ein (wie viel ich verbraucht habe, teilt ihm der Netzbetreiber mit, der weiß es ja durch die Zähler). Wenn alle Verbraucher Ökostrom beziehen, besteht der Stromsee irgendwann nur noch aus Ökostrom.

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Ökostromanbieter sind beispielsweise
- Grüner Strom (Tchibo)
- Greenpeace Energy
- Lichtblick Ökostrom
- naturstrom

Meiner Erfahrung nach ist der Wechsel völlig unproblematsch.

Wenn Sie Ökostrom aus Sicht des Anlegers interessiert
-> Nachhaltige Geldanlage

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